Tag: Wellen


Danke


Nachdem ich nun zwei Tage ausgiebig in Selbstmitleid ob meiner unausweichlichen Rückkehr nach Deutschland gebadet habe und die Melancholie selbst vor meiner Yogamatte nicht halt gemacht hat, ist mir dann heute doch mal bewusst geworden, dass man seine letzten Reisemomente auch durchaus sinnvoller verbringen kann. Ja, bisschen spät, ich weiß. Aber wenn einen das olle Selbstmitleid erstmal gepackt hat, stopft es einem ganz schnell den Kopf mit Trauerwatte aus, damit man ja nicht auf die Idee kommt, sich womöglich daran zu erinnern, dass es ja eventuell auch den ein oder anderen winzig kleinen Grund geben könnte, ein glücklicher und dankbarer Mensch zu sein anstatt ein Häufchen Elend im Orient.

La Vida Nica

 Die Reise ins Paradies war lang, aber jetzt bin ich endlich hier. Blicke morgens um 05:00 Uhr hellwach von meinem Zimmmer auf das Meer und freue mich über den Sonnenaufgang, stehe nachts staunend unter der Milchstraße überwältigt vom Sternenhimmel und übe tagsüber Yoga mit wundervollen Menschen aus der ganzen Welt. Das Leben ist schön. 

Ich berichte euch ganz bald mehr. Hier gibt es nur sehr limitiert Telefonnetz und Internet, daher erstmal nur ein kurzes Lebenszeichen.