Tag: Travel


Die Sache mit Yin und Yang. Oder: Mein Leben zwischen „Hari Om“ und „Mahlzeit“

Ich wollte immer schon weg. Jetzt bin ich wieder da. Fast ein Jahr ist vergangen, seit ich von diesem völlig verrückten Trip durch Mittelamerika, Südostasien, Indien und Marokko zurückgekehrt bin. Verreisen ist leicht. Zurückkehren ist schwer. Denn wie sagte schon Peter Fox: „Mein altes Leben schmeckt wie’n labbriger Toast.“

Halbzeit in Malaysia

 Kaum zu glauben. Ich bin schon drei Monate unterwegs. Es ist also Halbzeit. Mittlerweile bin ich wohl, was man in Backpacker Fachkreisen einen Experienced Traveler nennt – so richtig warmgelaufen halt. Aufgeschlossen, abgebrüht, unerschrocken und kaum aus der Ruhe zu bringen. Und ich bin in Malaysia.

Hooray for today – endlich auf den Philippinen

Meine Güte, war das ein Trip. Aber jetzt bin ich endlich auf den Philippinen. Mein Rucksack leider nicht. Den habe ich in Atlanta einer Security-Angestellten zugeschmissen. Die hat gesehen, wie ich wie eine Irre gerannt bin, um trotz Verspätung  noch meinen Anschlussflug nach Detroit zu bekommen, und schrie mir schon von weitem entgegen „Give me your backpack, sweetheart!“ Na ja, mir hat das die entscheidenden fünf Minuten verschafft, um den Flieger noch zu erreichen. Der Rucksack hingegen hatte weniger Glück und musste in Atlanta übernachten. Das Gepäckband war wohl langsamer als ich.

Ein Abschied

Mach’s gut, Zentralamerika. Schön war’s. Wunderschön sogar. Aber jetzt ist deine Seite im Pass voll, also Zeit umzublättern. 

Vor mir liegt eine knapp 40-stündige Reise nach Manila bzw. Cebu. Das Kindle ist mit schönen Büchern und Reiseführern gefüllt, der iPod randvoll mit toller Musik und das Nackenkissen immer griffbereit. Es kann losgehen. Auf zu neuen Abenteuern!  Ich freue mich. 

San José > Atlanta > Detroit > Tokyo > Manila > Cebu

 

Hauptstadt-Blues

Gestern noch Friede-Freude-Eierkuchen in Sámara, heute Asphaltlabyrinth und Nieselregen in Costa Ricas Hauptstadt San José.

Ich gebe zu, eine echte Chance mich von seiner eventuell verborgenen Schönheit zu überzeugen gebe ich dieser Stadt nicht. Ich bleibe genau eine Nacht bevor es morgen weiter nach Panama geht. Aber das reicht mir auch. Wir hatten auch einfach keinen guten Start, San José und ich.

Pura Vida – die neue Langsamkeit

Das hat mich doch sehr zum Schmunzeln gebracht. Kaum akzeptiere ich die kreischenden Neon-Amis in Costa Rica als Teil meiner Erleuchtungsmission und höre auf zu schmollen, schickt das Universum mir die tollsten Reisefreunde und die nächste Erleuchtung.