Tag: Backpack


El Nido Coconut Girl

Oh, du schön-schreckliches El Nido. Dieser wuselige, kleine, aufgeregte Ort, der sich wie ein Nest (span. nido) in die tiefen Felsspalten Palawans schmiegt. Nirgends fahren mehr Tricycles, nirgends wird mehr gehupt, nirgends hat es sich trotz Nebensaison bislang so touristisch angefühlt … und nirgends ist das Paradies so nah – nur eine kurze Bootsfahrt entfernt.

New moon island hopping und die fünf Elemente

Nach drei Tagen Robinson Crusoe Feeling auf Bantayan ging es zurück nach Cebu City. Und ich weiß nicht, ob ich einfach einen Ausgleich zu den menschenleeren Stränden und der Abgeschiedenheit Bantayans brauchte oder ob ich mich absurder Weise tatsächlich ein bisschen in Cebu verliebt habe. Der Verkehr ist höllisch, es ist laut, chaotisch, arm, reich, dreckig und völlig verrückt. Aber als ich am Abend von meinem Hotelbalkon im 33. Stock über die Lichter der Stadt geblickt habe, wusste ich, dass ich wiederkommen werde. Manchmal weiß man sowas ja einfach.

Uuuuuuund … ACTION! 

Oh, das waren so schöne erste Tage auf den Philippinen. Am Flughafen in Cebu hat Dodo, seines Zeichens weltbester Taxifahrer des Inselarchipels, mich eingesammelt. Natürlich stilecht mit Abholschild.

Was für ein toller Empfang! Dann ging es wild hupend auf der Überholspur auf nach Moalboal.

Hooray for today – endlich auf den Philippinen

Meine Güte, war das ein Trip. Aber jetzt bin ich endlich auf den Philippinen. Mein Rucksack leider nicht. Den habe ich in Atlanta einer Security-Angestellten zugeschmissen. Die hat gesehen, wie ich wie eine Irre gerannt bin, um trotz Verspätung  noch meinen Anschlussflug nach Detroit zu bekommen, und schrie mir schon von weitem entgegen „Give me your backpack, sweetheart!“ Na ja, mir hat das die entscheidenden fünf Minuten verschafft, um den Flieger noch zu erreichen. Der Rucksack hingegen hatte weniger Glück und musste in Atlanta übernachten. Das Gepäckband war wohl langsamer als ich.

Ein neues Kapitel

Wie schnell ist denn bitte der erste Monat meiner Reise vergangen?! Vier intensive und schöne Wochen im Coco Loco Resort sind vorüber. Wir haben Yoga geübt, Yogaklassen gestaltet, philosophiert, Anatomie studiert, meditiert und uns gegenseitig unterrichtet. Wir haben gelacht, geweint, gezweifelt, die Sterne gezählt und neuen Mut gefasst. Wir haben getanzt, gesurft, uns meditativ geschüttelt und dabei über die Verrücktheit der Welt gelacht.

Das Dilemma mit dem One-Way Ticket. oder: … und dann kam Hanna.

Ich gebe zu, ich fühlte mich schon ganz schön abgebrüht, als ich meinen Flug nach Nicaragua gebucht habe und auf die Frage nach dem Rückflugdatum in lässiger Indiana Jones Manier „One-Way – ich brauche keinen Rückflug.“ geantwortet habe. Die Reiseverkehrskauffrau machte große Augen. Was ich, benebelt von meiner eigenen Coolness, in diesem Moment als bewundernde Anerkennung interpretierte, war wahrscheinlich eher deren erfahrungsbedingte Vorahnung, dass ich das womöglich noch bereuen würde. Und, ähh, so kam es natürlich auch irgendwie.

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