Tag: Backpack


„Ich hab die ganze Welt gesehen …

… von Singapur bis Aberdeen, wenn du mich fragst, wo’s am schönsten war, sag ich …“ na, jedenfalls nicht Sansibar! (Achim Reichel, Aloha Heja He)

Stay wild moon child

Und wieder bin ich am Flughafen. Es ist mein Abschied von Indien. Und es ist Vollmond. Sonne und Mond stehen sich also genau gegenüber … und wir stehen dazwischen und bewundern diese riesige, geheimnisvoll leuchtende Kugel am Himmel.

Hey, ab in den Süden! Oder: Ein bisschen Frieden


Indien ist wunderschön, aber hier und da auch ein klitzekleines bisschen, na sagen wir mal, anstrengend. Ganz Indien? Nein! Im tiefen Süden, jenseits des Großstadtchaos von Delhi oder Mumbai, in Kerala, da ist es nicht im geringsten anstrengend, sondern ausschließlich wunderschön.

Happy Yoga Reunion in Delhi

Ich nehme an, die Lungen eines jahrzehntelangen Kettenrauchers lassen sich durchaus mit denen eines Tagestouristen in Delhi vergleichen, auch wenn dieser sein Leben bislang gesund und rauchfrei in kristallklarer Bergluft verbracht hat.

Gefunden: ungenutzter Raum im Kopf


Kaum zu fassen, wie die Zeit verfliegt. Ich stecke mitten in der Prüfungsphase für die Yogalehrerausbildung. Deshalb ist es auch ein bisschen ruhig um mich geworden. Ich wälze meine Bücher, singe permanent zur besseren Einprägung leise die wichtigsten Mantras vor mich hin, verbiege meinen Körper in alle möglichen und unmöglichen Richtungen, lerne Sanskrit und die abgefahrensten Methoden, um Körper und Geist zu reinigen, ich atme, meditiere, denke, hinterfrage, lese …

Holy Cow. Oder: Ein Aufruf zum Kühestreicheln

 
Dies ist ein Aufruf. Leute, geht Kühe streicheln! Wer jetzt denkt, Indien und die vielen Yogastunden würden mir langsam zu Kopf steigen, dem muss ich an dieser Stelle sagen: Genau so ist es. Auf jeden Fall merke ich, dass dieses Land mein Herz immer mehr öffnet, da ist dann eben auch mehr Platz für Kuhliebe.

Mother India


Ich ahnte wohl, dass Indien noch mal eine ganz andere Nummer werden würde, aber so wirklich vorstellen kann man sich den Erstkontakt ja nicht. Ich bin tatsächlich sehr froh, dass ich schon eine Weile unterwegs bin und Mother India mich nicht völlig unvorbereitet in ihre Arme geschlossen hat. Und trotzdem hat mich diese Begegnung erstmal umgehauen.

Singapur – ein Ort, der Fragen aufwirft

Singapur ist sehr, sehr merkwürdig. Während der Rest Südostasiens sich dem perfektionierten Chaos hingegeben hat, herrscht hier Zucht, Ordnung, Sauberkeit und grenzenloser Reichtum. Da stellen sich mir spontan drei Fragen.

Bye bye Philippines 

  Etliche Stunden habe ich an deinen Flughäfen verbracht, in Bussen und Taxen, die deinem chaotischen Verkehr zum Opfer gefallen sind. So viele Meilen mit Booten und Fähren zurückgelegt. So viele Stunden lag ich an deinen atemberaubenden Stränden und badete im türkisblauen Meer, das sogar mich zum Schnorcheln animiert hat. So viele nette Menschen habe ich hier getroffen und so viel Gastfreundschaft erfahren. Und so viele Fragen beantwortet. Mittlerweile weiß glaube ich jeder Starbucks Mitarbeiter auf den Philippinen wie ich heiße, woher ich komme, wie alt ich bin, wo ich schon überall war und wo ich es am schönsten fand. Na hier natürlich! Von deinen 7.107 Inseln habe ich gerade mal 4 gesehen. Ich werde also wiederkommen. Definitiv!

Aber jetzt geht die Erleuchtungssuche erstmal in Singapur weiter. Ich bin gespannt. Es gibt dort einen Stadteil namens Little India. Vielleicht eine gute Vorbereitung auf das echte India? Mal sehen …