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Ommmmmmm my god …

Jetzt wird es langsam ernst. Vor mir liegt eine sechsmonatige Yoga-Weltreise. In genau 5 Wochen geht es los. Ziel ist die Erleuchtung. Kann ja so schwer nicht zu finden sein. Und sollte sich das doch komplizierter gestalten (wovon ich derzeit icht ausgehe), tun es für den Anfang auch Freiheit, Abenteuer, Spaß, Sonnestrandundmeer und jede Menge Yoga. Ich bin da also durchaus in Maßen kompromissbereit.

Die Leute fragen, ob ich schon alles vorbereitet habe. „Ja, klar!“, sage ich dann. „Ich habe ein one-way Ticket nach Nicaragua gebucht, lasse mich gerade gegen tollwütige indische Affen impfen, habe mir ein Kindle angeschafft, um immer genug Lesestoff zu haben und mir einen großen Rucksack geliehen“. Ich freue mich, grinse breit, fühle mich durchorganisisert und für alles gewappnet. Am leicht verwirrten Blick meines Gegenübers meine ich zu erkennen, dass eine Fortführung der Aufzählung erwartet wird. Und plötzlich beschleicht mich das Gefühl, etwas wichtiges vergessen zu haben. So einfach kann es doch nicht sein?! Was fehlt? Warum ist das alles nicht viel komplizierter, unmöglicher, aufwändiger, anstrengender, …?

Da ich trotz intensiver Auseinandersetzung mit verschiedenen Blogs alleinreisender Frauen, dem Vergleich etlicher Packlisten und dem studieren unzähliger Reiseführer noch nicht darauf gestoßen bin, wo der Haken in meiner wasserdichten Planung liegen könnte, bleibt mir nichts anderes übrig, als all dem gelassen entgegenzublicken und mich darauf zu verlassen, dass am Ende immer alles irgendwie gut wird. War bis jetzt immer so. Warum sich also verrückt machen mit Fragen, auf die man schon noch früh genug eine Antwort finden wird? Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden. Und solange ich nicht eines Besseren belehrt werde, halte ich es wie Ford Prefect: „Grap a towel and don’t panic!“ Über Fisch werde ich euch später berichten.

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